Unsere verschiedenen Olivensorten

Aglandau – 80% unseres Anbaus

Hierbei handelt es sich um eine in der Provence sehr weit verbreitete Sorte und um diejenige Sorte, die die Mehrheit der im Luberon angebauten Oliven stellt.

Es handelt sich um die interessanteste provenzalische Sorte, da sie sehr ertragreich ist und in der AOC von Baux, Aix, der Provence und der Haute-Provence vertreten ist.

Ihr Geschmack zeichnet sich durch intensive, leicht pikante Aromen aus. Bei der Verkostung fällt vor allen Dingen ein Brennen am Anfang auf, welches zu einem erhöhten Speichelfluss führt. Dadurch bedingt kommen die Aromen nach Artischocke und frischen Kräutern erst richtig zur Geltung.

Bouteillan – 5% unseres Anbaus

Diese Olivensorte wird vor allen Dingen in der Region des Var angebaut. Aufgrund der hohen Anpassungsfähigkeit des Olivenbaums, findet man diese Sorte jedoch auch in vielen anderen Olivenregionen (Gard, Hérault, Bouches-du-Rhône, Alpes de Haute Provence).

Die Bouteillan ist eine der französischen Sorten, die meistens zu Öl verarbeitet wird. Im Allgemeinen ist mit einem hohen Ertrag an Öl zu rechnen, aber die Oliven sind sehr sensibel was die erhaltenen Wassermengen belangt (Regen und Bewässerung).

Das erhaltene Öl ist sehr fruchtig und brennend, wobei sich im Abgang Aromen nach reifen Birnen und ein markantes Bananenaroma zeigen.

Picholine – 5% unseres Anbaus

Die Picholine-Oliven sind in Frankreich sehr verbreitet. Man findet sie in der Provence genauso gut wie auf Korsika, dem Bouches-du-Rhône, dem Languedoc oder Roussillon. Auch wenn diese Olivensorte aus der Region Gard stammt, wird sie heute im gesamten französischen Mittelmeergebiet angebaut. Dies hängt vor allem mit dem Wideranbau nach 1956 statt, wo in Folge eines starken Frostes viele Bäume eingegangen waren. Die Picholine ist eine relativ rustikale, einfache Olivensorte. Ihr Fruchtfleisch ist sehr knackig, fest und fein, so dass sie von vielen auch in der Küche gerne verwendet wird. Geschmacklich erwarten einen Aromen nach Vanille und Nelke, was zu einem sehr milden Öl führt.

Salonenque – 5% unseres Anbaus

Diese Sorte wird vor allem in dem Gebiet Bouches-du-Rhône angebaut und in einem geringeren Ausmaß auch im Var. Diese Olivensorte ist vor allen Dingen bei Bio-Bauern beliebt, da die Olivenmücke nicht an diese Oliven geht. Die Salonenque führt zu einem relativ milden fruchtig grünen Olivenöl.

Cayon – 5% unseres Anbaus

Diese französische Olivensorte stammt aus dem Gebiet Var. Dort wird sie hauptsächlich zur Ölproduktion verwendet. Die große Anpassungsfähigkeit dieser Oliven und die Tatsache, dass sie andere Olivensorten wie die Lucques oder Tanche bestäubt, hat zu ihrer Verbreitung in granz Frankreich geführt.

Quelle : Identification et Caractérisation des variétés d'Olivier cultivées en France (tome 1)